O schöne, herrliche Weihnachtszeit,

Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!

Wenn der heilige Christ in jedem Haus

Teilt seine lieben Gaben aus.

 

Und ist das Häuschen noch so klein,

So kommt der heilige Christ hinein,

Und alle sind ihm lieb wie die Seinen,

Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

 

Der heilige Christ an alle denkt,

Ein Jedes wird von ihm beschenkt.

Drum laßt uns freu′n und dankbar sein!

Er denkt auch unser, mein und dein.


Das Gedicht "Weihnachten" stammt von   (1798 - 1874).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte