O glücklich, wer ein Herz gefunden,

das nur in Liebe denkt und sinnt

und mit der Liebe treu verbunden

sein schönres Leben erst beginnt!

 

Wo liebend sich zwei Herzen einen,

nur eins zu sein in Freud und Leid,

da muss des Himmels Sonne scheinen

und heiter lächeln jede Zeit.

 

Die Liebe, nur die Lieb ist Leben:

Kannst du dein Herz der Liebe weihn,

so hat dir Gott genug gegeben,

freu dich, die ganze Welt ist dein!


Das Gedicht "O glücklich, wer ein Herz gefunden" stammt von   (1798 - 1874).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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