Herz, werde froh! Herz, werde kühn!
Auch dir ein Frühlingsmorgen tagt.
Vergiss des Lebens Sorg und Mühn
und alles, was dich härmt und plagt!
Herz, werde froh! Herz, werde kühn!
Es laubt der Wald, das Feld ist grün,
am blauen Himmel Sonnenschein,
auch dir des Frühlings Blumen blühn,
was Gott gibt allen, ist auch dein.
Herz, werde froh! Herz, werde kühn!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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