Wenn der Lenz im Thal erwacht,
Da ergrünen frisch die Matten,
Da entringt sich Licht und Schatten,
Heben sich die Keime sacht.
Und der grüne Rosenstrauch
Harret schon, gebognen Stengels,
Auf des lichten Sonnenengels
Ersten Liebesstralenhauch. —
Einst zog in mein junges Herz
Holden Frühlings Luftgekose:
Du der Stral — mein Herz die Rose,
Die nun duftet himmelwärts.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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