Ich schaute bang in die Wellenflut,
Auf der du fortgezogen,
Ich dachte dein — und mir war zu Mut
Wie den lautaufrauschenden Wogen.
Die stürzten wie Liebensboten heran,
Das war ein Blinken und Grüßen,
Ich sah es gleich den Wogen an -
Die rauschten zu deinen Füßen!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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