Wenn die Kinder artig sind

kommt zu ihnen das Christkind;

wenn sie ihre Suppe essen

und das Brot auch nicht vergessen,

wenn sie, ohne Lärm zu machen,

still sind bei den Siebensachen,

beim Spaziergehn auf den Gassen

von Mama sich führen lassen,

bringt es ihnen Guts genug

und ein schönes Bilderbuch.


Das Gedicht "Der Struwwelpeter" stammt von   (1809 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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