Es fällt ein Stern herunter
Aus seiner funkelnden Höh’;
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh’.

     Es fallen vom Apfelbaume
Der weißen Blätter viel;
Es kommen die neckenden Lüfte,
Und treiben damit ihr Spiel.

     Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er in’s Fluthengrab.

     Es ist so still und so dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüt’,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied.


Das Gedicht "Es fällt ein Stern herunter" stammt von   (1797 - 1856).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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