Minettens helle Blicke fodern
Gebietrisch auf zur Huldigung,
Sie reizet, lockt, hat nie genug,
Als bis ihr aller Herzen lodern.
Ihr Witz, der wie das Auge glüht,
Nur Blitze schießt, nur Funken sprüht,
Erwartet Lob von jeder Zunge.
Ihr Amor ist ein wilder Junge
Der mit der Fackel, die er trägt,
Mutwillig ins Gesicht euch schlägt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte