1776.
Kunz.
Hinz, möchtet Ihr im Monde leben?
Es sollen dort auch Leute sein.
Hinz.
Nein! Doch wenn sie dort Streit erheben,
Schickt uns der Prinz für Geld hinein.
Kunz.
In Mond? Was schert der Krieg uns da?
Hinz.
Denkt doch nur an Amerika!
Gedichte
Heinrich Christian Boie
1776.
Kunz.
Hinz, möchtet Ihr im Monde leben?
Es sollen dort auch Leute sein.
Hinz.
Nein! Doch wenn sie dort Streit erheben,
Schickt uns der Prinz für Geld hinein.
Kunz.
In Mond? Was schert der Krieg uns da?
Hinz.
Denkt doch nur an Amerika!
Das Gedicht "Kunz und Hinz" stammt von Heinrich Christian Boie (1744 - 1806).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.