Bärbchen küsse mich! sprach Peter;
Aber schreiend Weh und Zeter,
Beide Hände vors Gesicht
Sagte Barb': »Ich darf ja nicht!
Kömmst du?« - alle Nägel drohten -
»Meine Mutter hats verboten!«
»Aber schaut mir dort den Peter!
Wie ein wahrer Schafskopf steht er,
Beißt die Finger vor Verdruß.
Nehm Er wie er kann den Kuß!
Hat es doch dem dummen Knoten
Seine Mutter nicht verboten.«
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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