Spiele nur immer, gaukelnder Betrüger,
Spiele nur immer deine leichten Tänze,
Flüchtiges Dunstkind, das des Wandrers Füße
Brünstig heranlockt,
Spröde dann fliehet, endlich ins Verderben
Führet. Ich kenne diese Mädchenränke!
Lernte sie all' aus Deinem blauen Auge,
Flatternde Nais!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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