Sanft schläft der Helden Schaar, die hier zur Ruhe sank;

Es segnet Ihre Gruft des Vaterlandes Dank.

So oft der Lenz mit Thau bethränet

Ihr heiliges Gebein verschönet,

Entblüht mehr Anmut seinem Pfad,

Als je der Fuß der Fantasei betrat.

 

Nachts tönt von Feenhand der Todtenklocke Klang

Und Luftgebild erhebt den leisen Grabgesang.

Die Ehr' in grauer Pilgerhülle

Weiht oft der Rasenhügel Stille;

Die ernste Freiheit wählt hinfort

Als trauernde Einsiedlerin den Ort.


Das Gedicht "Das Schlachtfeld" stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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