Sanft schläft der Helden Schaar, die hier zur Ruhe sank;
Es segnet Ihre Gruft des Vaterlandes Dank.
So oft der Lenz mit Thau bethränet
Ihr heiliges Gebein verschönet,
Entblüht mehr Anmut seinem Pfad,
Als je der Fuß der Fantasei betrat.
Nachts tönt von Feenhand der Todtenklocke Klang
Und Luftgebild erhebt den leisen Grabgesang.
Die Ehr' in grauer Pilgerhülle
Weiht oft der Rasenhügel Stille;
Die ernste Freiheit wählt hinfort
Als trauernde Einsiedlerin den Ort.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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