Von erhabnen Marmorstufen
Seiner Tempelhalle läßt
Amor Cythereens Fest
Aus in alle Winde rufen.
Musen, Chariten, Najaden,
Was von göttlicher Natur
In Olymp und Meer und Flur
Lebet, wird dazu geladen.
Selbst was Himmlischen entsproßen,
Mit den Göttern sonst nicht zecht,
Wird gepriesen, - das Geschlecht
Nur der Menschen ausgeschloßen.
Neugier lockt auch Chloen. Friedlich
Läßt sie Amor selber ein.
»Von der Sippschaft muß sie sein,«
Spricht er, »sie ist gar zu niedlich.«
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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