Man soll nicht unbescheiden sein
Und soll die Menschen nicht herrlich wollen
Gleich im ganzen, vom Kopf zur Zeh′,
Fürs Halleluja und Evoë!
Ein jeder hat doch Teil am Vollen,
Ein jeder, und wär′ er noch so klein:
So dann und wann,
Wie′s jeder kann,
Ein schöner Zug
Ist auch genug.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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