Wenn schon lang im Abendstrahl
Rot verglomm der Berge Glühen,
Hellt die Gipfel noch einmal
Lilienbleich ein weißes Blühen.
Sinkend hat das Lebenslicht
Seine Farben schon verloren,
Und sein letztes Grüßen bricht
Rein und kühl aus Todestoren.
In der Nachtflut dunklem Weh
Fels und Matten schwer verschwimmen -
Nur der lauter-ewige Schnee
Darf in diesem Licht noch glimmen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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