Ach, was macht ihr Bängerlinge
Vor der Zeit euch miserabel?
Wohl, wir sind nur Engerlinge
Für den großen Rabenschnabel:
Doch was ist, das kann genieren
Nur, solang' wir's nicht vergessen -
Was uns frißt, vom Ignorieren
Wird es selber aufgefressen!
Hunderttausend Flammenstunden
Führen hunderttausend Schnäbel:
Und der Rabe ist verschwunden
Wesenlos im Feuernebel.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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