»Dir war noch nie so froh und leicht
wie heute, wo der Hoffnung letzter Schein
freundlich verdämmernd von dir weicht,
und dir aus meinem kühlen Wein
aufquillt des Todes Sicherheit
von nun an bis in Ewigkeit.«
Gedichte
Gustav Sack
»Dir war noch nie so froh und leicht
wie heute, wo der Hoffnung letzter Schein
freundlich verdämmernd von dir weicht,
und dir aus meinem kühlen Wein
aufquillt des Todes Sicherheit
von nun an bis in Ewigkeit.«
Das Gedicht "Auf einen Giftbecher" stammt von Gustav Sack (* 1885-10-28, † 1916-12-05).
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.