Noch halt mit beiden Händen ich

Des Lebens schöne Schale fest,

Noch trink und kann nicht enden ich

Und denk nicht an den letzten Rest.

 

»Doch einmal wird die Schale leer,

Die letzte Neige schlürftest du.«

So trank ich doch, was will ich mehr,

Dem Tod ein volles Leben zu.


Das Gedicht "Was will ich mehr!" stammt von   (1853 - 1916).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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