In der Tertia war′s, in der Mathematikstunde,

Da ward mir aus deinem Professorenmunde

Der erste Hohn für mein Dichten verabreicht.

Ein Jugendeindruck, der bis ans Grab reicht.

Noch heute seh′ ich bei jedem Gedichte

Dein mathematisches Professorengesichte

Mir über die Schulter grinsen und lachen:

Kann nicht rechnen und will Gedichte machen.


Der Text des Gedichts "Mein Mathematikus" stammt von (* 1853-01-11, † 1916-02-08).




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