Du Zierliche, Leichte,
Wenn ich dich erreichte
Du feine Zarte,
Warte nur, warte,
Wenn ich dich fing?
Solche zierliche Dinger
Faßt man mit Daumen und Mittelfinger
Wie der Knabe den Schmetterling.
Gedichte
Gustav Falke
Du Zierliche, Leichte,
Wenn ich dich erreichte
Du feine Zarte,
Warte nur, warte,
Wenn ich dich fing?
Solche zierliche Dinger
Faßt man mit Daumen und Mittelfinger
Wie der Knabe den Schmetterling.
Das Gedicht "Die Zierliche" stammt von Gustav Falke (1853 - 1916).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.