Stellt einen Bürgen mir, so borg ich nach Verlangen
Dreihundert Taler Euch, sprach Ralph zu Nachbar Klaus.
Den hätt ich, lieber Herr! Allein, rief dieser aus,
Zum Unglück wird er heut gehangen.
Das Gedicht "Der Bürge" stammt von Gottlieb Konrad Pfeffel (1736 - 1809).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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