Kleine Schöne, küsse mich.

Kleine Schöne, schämst du dich?

Küsse geben, Küsse nehmen,

Darf dich jetzo nicht beschämen.

Küsse mich noch hundertmal!

Küß′ und merk′ der Küsse Zahl.

Ich will dir, bei meinem Leben!

Alle zehnfach wiedergeben,

Wenn der Kuß kein Scherz mehr ist,

Und du zehn Jahr älter bist.


Das Gedicht "An eine kleine Schöne" stammt von   (1729 - 1781).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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