Die zwölfte Ode Anakreons

 

Schwatzhafteste der Schwalben, sprich,

Was tu ich dir? wie straf ich dich?

Soll ich dich um die Schwingen

Mit meiner Schere bringen?

Soll ich, zu deiner Pein,

Ein andrer Tereus sein?

Und willst du gern der Progne gleichen?

Mußt du, zu frühe Schwätzerin,

Mußt du von meiner Schäferin

Mir meinen schönen Traum verscheuchen?


Das Gedicht "An die Schwalbe" stammt von   (1729 - 1781).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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