Magst nun für immer ruhn,
mein müdes Herz. Dahin die äußerste Täuschung,
Dass ich mich ewig wähnte. Dahin. Erloschen sind,
Ich fühl es, die Hoffnung und das Verlangen
Nach milden Täuschungen.
Ruh′ nun für immer. Du hast genug
Geschlagen. Umsonst dein
Aufruhr, die Welt ist deine Seufzer
Nicht wert. Bitter und schal ist
Das Leben, nichts niemals sonst; und Schlamm die ganze Welt.
Beruhige dich nun. Verzweifle
Ein letztes Mal. Einzig das Sterben
Ist unserem Geschlecht gegeben. Verachte also
Dich, die Natur, die böse
Macht, die im Verborgenen über gemeines Unglück herrscht,
Und die unendliche Eitelkeit aller Dinge.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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