Gott ist ein stiller Geist, der überall zugegen;

Drum, wer ihm nahen will, darf sich nicht viel bewegen;

Verlier, was bildlich ist, und brauch nicht viel Gewalt,

Kehr sanft in stillen Geist: Ich weiß, du findst ihn bald.


Das Gedicht "Wo Gott zu finden ist" stammt von   (1697 - 1769).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte