Was ist mir Ruhm und Ehre, was die Qual,
in der ein Volk gebiert ein neues Reich?
Ich stürb′ dafür. Doch hätte ich die Wahl,
ich ließ′ die Krone: Lorbeer macht mich reich.
Ich bin ein Narr der Leidenschaft; einmal
nur blickst du kalt mich an, ich werde bleich -
ein Vogel, dem ein Vipernblick befahl,
herabzustürzen in des Todes Reich.
So blendend ist, so bannend dieser Strahl,
so stark dein Zauber - oder ich so weich.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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