Wir wandelten, wir zwei zusammen;
Ich war so still und du so stille;
Ich gäbe viel, um zu erfahren,
Was du gedacht in jenem Fall.

Was ich gedacht—unausgesprochen
Verbleibe das! Nur Eines sag’ ich:
So schön war Alles, was ich dachte,
So himmlisch heiter war es all.

In meinem Haupte die Gedanken
Sie läuteten, wie goldne Glöckchen;
So wundersüß, so wunderlieblich
Ist in der Welt kein andrer Hall.


Das Gedicht "Wir wandelten, wir zwei zusammen" stammt von   (1800 - 1875).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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