′s Gamäleonn - jaa, das is Sie ä Dier,

Das nu eemal nicht fortgommt ze Lande hier.

Die vielen, die m′r hat eingefang′n,

Die sein Sie alle bald druff gegang′n.

So is es mit dän in Hamborg gewäsen

Un letzthin da widder mit dän in Dräsen.

M′r hätten ooch unsers schon lange verlorn,

Abber ärschtens is das in Leibz′g geborn

Un zweetens un drittens gommt noch d′rzu:

′s is gar geens - sondern ä Gänguru!


Das Gedicht "′s Leipz′ger Gamäleonn" stammt von   (1849 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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