(Arie des Figaro aus "Die Hochzeit des Figaro")

 

Nun vergiß leises Flehn, süßes Kosen

und das Flattern von Rose zu Rose.

Du wirst nicht mehr die Herzen erobern,

ein Adonis, ein kleiner Narziß.

 

Nun vergiß diese prangenden Federn,

diese Blumen, die schimmernden Bänder,

diese Locken, die seid′nen Gewänder,

dieser Wangen so rosigen Glanz!

 

Nun vergiß die bunten Bänder,

diese Federn,

diese Locken,

die seidenen Gewänder!

 

Nun vergiß leises Fleh′n, süßes Kosen

und das Flattern von Rose zu Rose.

Du wirst nicht mehr die Herzen erobern,

ein Adonis, ein kleiner Narziß.


Das Gedicht "Nun vergiß leises Flehn" stammt von (* 1756-01-27, † 1791-12-05).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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