Gebt Euren Toten Heimrecht,

Ihr Lebendigen,

daß wir unter Euch wohnen und weilen dürfen

in hellen und dunklen Stunden.

Weint uns nicht nach,

daß jeder Freund sich scheuen muß,

von uns zu reden!

Macht, daß die Freunde ein herz fassen,

von uns zu plaudern und zu lachen!

Gebt uns Heimrecht,

wie wir´s im Leben genossen haben.


Das Gedicht "Gebt Euren Toten Heimrecht" stammt von (* 1887-07-06, † 1917-10-16).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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