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Wir schreiten auf und ab


Wir schreiten auf und ab im reichen flitter

Des buchenganges beinah bis zum tore

Und sehen aussen in dem feld vom gitter

Den mandelbaum zum zweitenmal im flore.

 

Wir suchen nach den schattenfreien bänken

Dort wo uns niemals fremde stimmen scheuchten -

In träumen unsre arme sich verschränken -

Wir laben uns am langen milden leuchten

 

Wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen

Von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen

Und blicken nur und horchen wenn in pausen

Die reifen früchte an den boden klopfen.



(* 12.07.1868, † 04.12.1933)




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