Ich wollte sie aus kühlem eisen

Und wie ein glatter fester streif -

Doch war im schacht auf allen gleisen

So kein metall zum gusse reif.

 

Nun aber soll sie also sein :

Wie eine grosse fremde dolde

Geformt aus feuerrotem golde

Und reichem blitzendem gestein.


Das Gedicht "Die Spange" stammt von   (1868 - 1933).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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