Cloris / deine rohte Wangen /

deiner Augen helles Licht /

und dein Purpurangesicht

hält mich nuhn nicht mehr gefangen.

Ich kan nicht mehr an dir hangen /

weil du dich erbarmest nicht /

ob mir schon mein Hertze bricht;

deiner schnöden Hoffart Prangen /

und dein hönisches Gemüht

krencket mir mein jung Geblüht /

daß ich dich wil gerne meiden /

wan mich meine Galate /

die mir macht dis süße Weh /

wil in ihren Diensten leiden.


Der Text des Gedichts "Cloris, deine rohte Wangen..." stammt von (* 1621-02-14, † 1638-07-31).




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