O Mäusebach,

o Mäusebach,

dir laufen schon die Läuse nach!

Lebend′gen Leibes bist du tot,

behüte dich der liebe Gott -

Ach, ach,

Mäusebach!

 

O Mäusebach,

o Mäusebach,

zähl selber deine Läuse nach!

Es hat der Walfisch seine Laus,

du aber bist ′ne nasse Maus -

Ach, ach,

Mäusebach!


Das Gedicht "Ridiculus mus" stammt von (* 1816-05-30, † 1872-06-21).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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