Im hohen Himmelsraum
Dort zieht der Sterne Reigen,
Der Bäume Wipfel neigen
Sich leise wie im Traum.

Die Blumen auf der Flur,
Sie sind so sonnenmüde,
Ein heiliger Wonnefriede
Durchzittert die Natur

Wenn manch ein Sturm getost,
Den Blumen feindlich wilde,
Nun lächelt Nachtluft milde
Und lispelt ihnen Trost …


Der Text des Gedichts "Trost" stammt von (* 1875-12-04, † 1926-12-29).




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