Ich habe so viel vergessen.

Ich weiß nicht mehr

Woher ich komme.

Ich saß in einer Laube

Von großen grünen Smaragden;

Sie schimmerten wie Glühwurmlicht.

Mehr aber weiß ich nicht.

Es war ganz hinten im Raume

Und fast wie in dem Traume,

Der uns der allerliebste ist.


Das Gedicht "Die alte Laube" stammt von (* 1863-01-08, † 1915-10-15).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte