In dieser Nacht sah ich ein Kind,

Das lachte mich an.

Es hat das Lachen in dieser Nacht

Mir wohlgethan.

Über die Haide wogten

Große bläuliche Flammen.

Die haben den Himmel ganz hell gemacht,

Dazu hat das Kind noch viel mehr gelacht.

Wir lachten beide zusammen

Über die bläulichen Flammen.


Das Gedicht "Bläuliche Flammen" stammt von (* 1863-01-08, † 1915-10-15).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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