Nach oben

Auf der Terrasse des Café Josty


Der Potsdamer Platz in ewigem Gebrüll

Vergletschert alle hallenden Lawinen

Der Straßentakte: Trams auf Eisenschienen

Automobile und den Menschenmüll.

 

Die Menschen rinnen über den Asphalt,

Ameisenemsig, wie Eidechsen flink.

Stirne und Hände, von Gedanken blink,

schwimmen wie Sonnenlicht durch dunklen Wald.

 

Nachtregen hüllt den Platz in eine Höhle,

Wo Fledermäuse, weiß, mit Flügeln schlagen

Und lila Quallen liegen - bunte Öle;

 

Die mehren sich, zerschnitten von den Wagen.-

Aufspritzt Berlin, des Tages glitzernd Nest,

Vom Rauch der Nacht wie Eiter einer Pest.



(* 31.12.1885, † 16.03.1921)




Bewertung:
4/5 bei 76 Stimmen

Kommentare

Mit dem Eintragen Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden.
  • Gravatar von 141.91.221.192
    141.91.221.192 | a@b.com
    vor 3 Monaten

    141.91.221.192

  • Gravatar von 2.1
    2.1 | meinemail1234@googlemail.com
    vor 3 Monaten

    Sry wollte die 2. Nachricht ohne das Fragezeichen (?) senden.

  • Gravatar von 2
    2 | meinemail1234@googlemail.com
    vor 3 Monaten

    Zweiter!!?

  • Gravatar von Hallo
    Hallo | meinemail123@googlemail.com
    vor 3 Monaten

    Erster!!