Vergiß mein nicht, wenn lokre kühle Erde

Dies Herz einst deckt das zärtlich für dich schlug

Denk das es dort vollkomm'ner lieben werde,

Als da voll Schwachheit ich's vielleicht voll Fehler trug.

 

Dann soll mein freier Geist oft segnend dich umschweben

Und deinen Geiste Trost und süße Ahndung geben

Denk das ich's sei, wenns sanft in deiner Seele spricht;

Vergiß mein nicht! Vergis mein nicht!


Das Gedicht "Vergiß mein nicht" stammt von (* 1772-05-02, † 1801-03-25).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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