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Einst zerschlug mich die Einsamkeit


Einst zerschlug mich die Einsamkeit wie dumm Holz Scheit um Scheit,

Unter deiner Hand wurden die Wunden ein Traum,

Im gesunden Baum singen mit jungem Flaum deine Vögel.

 

Dein Herz hat das Wort »Weh« sterben gemacht,

Du hast warme Ähren auf die Felder gestellt,

Du wirst süße Trauben bescheren

Und endlich den Schnee, der den Winter erhellt.

Das Jahr wächst freundlich aus deinem Schoß,

Ich sehe staunend zu, wie reich du bist,

Und wie dein Reichtum nie ruht.



(* 25.07.1867, † 29.08.1918)




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