Gott hat deinem Geist Flügel verliehen,

mit denen du aufsteigen kannst

ins weite Firmament der Liebe und der Freiheit.

 

Und du jammervolles Geschöpf

stutzt diese Flügel mit eigener Hand

und läßt zu, dass deine Seele

wie ein Insekt am Boden dahinkriecht.


Der Text des Gedichts "Du stutzt deine Flügel" stammt von (* 1883-01-06, † 1931-04-10).




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