Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder.

Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht.

Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen,

auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle.


Der Text des Gedichts "Die Neigungen des Herzens" stammt von (* 1883-01-06, † 1931-04-10).




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