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Der Fuchs und die Trauben


Ein Fuchs, der auf die Beute ging,

fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben

an einer hohen Mauer hing.

Sie schienen ihm ein köstlich Ding,

allein beschwerlich abzuklauben.

Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspäh’n.

Umsonst! Kein Sprung war abzuseh’n.

Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,

der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht

und zieht dabei verächtlich das Gesicht:

»Was soll ich mir viel Mühe geben?

Sie sind ja herb und taugen nicht.«



(* 24.02.1725, † 11.04.1798)




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