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An den römischen Kaiser Joseph den Zweiten


Von deinen Siegen, Cäsar Germanicus,

Singt mein gerechtes Loblied den ersten Sieg:

Wie du, zu groß dem Eifergeiste,

Preußens erhabenen König aufsuchst,

 

In Landen aufsuchst, welche sein Schwert, sein Glück,

Sein Recht vom Erbe deiner Erzeugerin

Getrennt, in ihm den weisen Vater

Ehrend, den biedersten Freund eroberst

 

Und seiner Feldherrntugenden höchste dir

Erstrebst, dein weites Reich zu befestigen,

Ihn selber nimmer zu bekämpfen:

Josephs des Volkererhalters Eidschwur.

 

O, deiner Thaten erste strahlt herrlicher

In eines Gottes Augen, als Ilions

Und Babylons Eroberungen,

Oder die Schlachten der Zingiskane,

 

Geh' nun in deiner rühmlichen Laufbahn fort,

Und leuchte künftig (unter der glänzenden,

Gekrönten Reihe deiner Ahnherrn,

Groß in den Künsten der Triumphirer,

 

In allen Friedenskünsten der größere,)

Gleich dieses Erdballs Sonne bei tausenden

Des grenzenlosen blauen Aethers

Sichtbar allein und allein erwärmend.



(* 24.02.1725, † 11.04.1798)




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