Friedrich! du, dem ein Gott das für die Sterblichen

Zu gefährliche Loos eines Monarchen gab,

Und, o Wunder! der du glorreich dein Loos erfüllst,

Siehe! deiner von Ruhm trunkenen Tage sind

Zwanzigtausend entflohn; ihnen folgt allzubald

Jedes Denkmaal von dir: alle die Tempel, der

Götter! wäre doch ich dieser beneidete

Barde! selber zu schwach, aber durch meinen Held,

Und die Sprache gestärkt, die wie Kalliopens

Tuba tönet: wie weit liess ich euch hinter mir,

Sänger Heinrichs! und dich, ganze Zunft Ludewigs.


Der Text des Gedichts "An den König" stammt von (* 1725-02-24, † 1798-04-11).




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