Freiheit! Gleichheit! Diese Lehren
sind so nicht, als du denkst.
O es predigt, wollt´s gleich niemand hören,
Jeder Kirchhof sie vorlängst.
Gedichte
Karl Friedrich Kretschmann
Freiheit! Gleichheit! Diese Lehren
sind so nicht, als du denkst.
O es predigt, wollt´s gleich niemand hören,
Jeder Kirchhof sie vorlängst.
Das Gedicht "Freiheit! Gleichheit!" stammt von Karl Friedrich Kretschmann (1738 - 1809).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.