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Der Blick


Schaust Du mich aus Deinen Augen

lächelnd wie aus Himmeln an,

fühl′ ich wohl, daß keine Lippe

solche Sprache führen kann.

 

Könnte sie′s auch wörtlich sagen

was dem Herzen tief entquillt,

still den Augen aufgetragen

wird es süßer nur erfüllt.

 

Und ich seh′ des Himmels Quelle,

die mir lang verschlossen war,

wie sie bricht in reinster Helle

aus dem reinsten Augenpaar.

 

Und ich öffne still im Herzen

alles, alles diesem Blick.

Und den Abgrund meiner Schmerzen

füllt er strömend aus mit Glück.



(* 10.03.1788, † 26.11.1857)




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