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Der Maiabend


Umweht von Maiduft,

unter des Blütenbaums Helldunkel

sehn wir Abendgewölk’ verglüh’n,

des vollen Mond’s Aufgang erwartend

und Philomelengesäng’ im Talbusch.

 

Lau war die Dämm’rung,

traulicher scherzten wir,

mit nachgeahmter Fröhlichkeit bald verstummt,

in holdem Tiefsinn saß das Mägdlein,

flüsterte wollen wir gehn, und ging nicht.



(* 20.02.1751, † 29.03.1826)




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