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Der nächtliche Weg


Ich ging den Weg einmal: da war ich sieben,

So arm und reich!

Mir war, ich hielt ein nacktes Schwert in Händen,

Und selbst die Sterne bebten seinem Streich.

 

Mit siebzehn ging ich wiederum den Weg

Erst recht allein:

Ein Etwas huschte in den blassen Winden,

Von oben kam der fremden Welten Schein.

 

Nun führ ich dich, du spürst nur meine Hand:

Einst war ich sieben ...

Und das Vergangne glimmt, von Geisterhand

Mit blassem Schein ins Dunkel hingeschrieben!



(* 01.02.1874, † 15.07.1929)




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