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Die Ersten


Die Ersten sinds, sie sind im besten Zug

Vom willenlosen Haufen sich zu lösen.

Erkennend eitel Schimmer, seichten Trug

Der großen Reden abgenutzte Blößen,

Klangvolle Phrasen, ein vereinter Schwall

Der überflutet Erdehöhen und Täler,

Allüberall der gleiche Wiederhall,

Der gleiche Köder und der gleiche Wähler.

Wohl wächst der Massen Schrei nach Glück und Brot

Doch übertönt er nicht die Worte der Vertreter,

Es fallen Opfer tiefster Seelennot,

Die Masse fällt dem Zeichen der Verräter.

So lausch ich freudig, wenn mit wildem Schrei

Die Brust erfüllt von froher Zukunft ahnen

Sich einer ringt vom Heerdentaumel frei

Kraftvoll empor auf selbstgewollten Bahnen.



(* 22.02.1886, † 14.09.1927)




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